Vorkonfektionierte Wechselrichterstation für PV Großanlagen
- Vollintegrierte Wechselrichterstation inklusive Mittelspannungstransformator,
Belüftung und Monitoringsystem - Modularer Aufbau: verfügbar in den Leistungsklassen 700 kW bis 1,2 MW;
abgestuft in 100 kW-Schritten - Bauart zertifiziert
- Minimaler Planungs-, Transport- und Montageaufwand
- Optimiertes Lüftungskonzept für zuverlässigen Betrieb
Anschlussfertige Komplettlösung
Die Zentralwechselrichterstationen VIS 700– VIS 1200 sind vorkonfektionierte Komplettlösungen, die in den Leistungsklassen 700 kW bis 1,2 MW ausgeliefert werden. Sie wurden speziell für die schnelle und fehlerfreie Planung und Installation von PV-Großanlagen entwickelt und beinhalten Voltwerk VC Zentralwechselrichter und einen hocheffizienten Transformator. Optional lässt sich ab Werk eine Mittelspannungsschaltanlage integrieren. Sämtliche Anschluss- und Belüftungsvorrichtungen sowie ein Überwachungssystem sind von Werk aus vorinstalliert und getestet, was eine Installation im Feld im Plug & Play Verfahren ermöglicht.
Zukunftssicher
Voltwerk Zentralwechselrichterstationen garantieren Betreibern von PV-Anlagen maximale Renditen über die gesamte Lebensdauer. Die in die Station integrierten Zentralwechselrichter der Voltwerk VC Serie erfüllen sämtliche europäischen Normen und Richtlinien wie z. B. die Anforderungen der Richtlinie 'Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz'. Die kompletten Stationen sind Bauart geprüft und entsprechen in der Dimensionierung und Auslegung den europäischen Standardvorschriften.
Lange Wartungsintervalle
Voltwerk Zentralwechselrichterstationen reduzieren Planungs-, Transport- und Montageaufwand signifikant. Neben dem Mittelspannungsanschluss müssen nur noch der PV Generator, eine DFÜ-Leitung zur Datenübertragung sowie eventuell vorhandene optionale Komponenten angeschlossen werden. Darüber hinaus weist das integrierte Belüftungssystem großzügige Reserven in der Luftleistung und im Filtervolumen auf, so dass sehr lange Wartungsintervalle möglich sind.
Flexibele Lösung
Für projektspezifische Anpassungen lassen sich die Stationen bereits ab Werk mit vielfälltigen optionalen Zubehör ausrüsten. So stehen neben Mittelspannungsschaltanlagen auch z.B. Trockentransformatoren zur Verfügung.
| Eingangswerte (PV-Generator) | |
|---|---|
| Max. DC-Eingangsspannung (Vdcmax) | 1.000 V |
| Min. DC-Eingangsspannung (Vdcmin) | 530 V |
| Max. MPP-Spannung (Vmppmax) | 800 V |
| Min. MPP-Spannung (Vmppmin) | 530 V |
| Max. Eingangsstrom (Ipcmax) | 590 A (VC 300) / 400 A (VC 200) per Wechselrichter |
| Anzahl der Eingänge | 4 per Wechselrichter |
| Absicherung pro Eingang | 175 A - 250 A (einstellbar) |
| Ausführung des Anschlusses | M 12 Schrauben auf Kupferschiene |
| Koppelkasten | Im Wechselrichter integriert |
| Ausgangsdaten (Netz) | |
| Nennnetzspannung (Vac, r) | 20kV mit Anzapfungen 2x +/-2,5% |
| Nennfrequenz (fr) | 50 Hz |
| Max. Frequenz (fmax) | 65 Hz |
| Min. Frequenz (fmin) | 45 Hz |
| Leistungsfaktor (cos φ) | Einstellbar 0,7 induktiv bis 0,7 kapazitiv |
| Klirrfaktor (bei Nennleistung) | ≤ 2 % |
| Ausführung des Anschlusses7 | Anschlusstyp A nach EN 50180 und EN 50181, Außenkonus 250 A |
| Hilfsversorgung | |
| Benötigte Hilfsversorgung | 400 V / 50 Hz / 14 kVA / 3-Phasen mit N / TN-Netz |
| Notwendige Vorsicherung | C20 A 3-Phasen |
| Versorgung für Kundengeräte | B16 A / 230 V / mit RCD (pro Wechselrichter ein Anschluss) |
| Optionaler Hilfstransformator | Trockentransformator 400 V / 14 kVA |
| Kühlung | |
| Art der Kühlung | Luftkühlung, einzeln thermisch gesteuerte Lüfter |
| Art der Luftfilter | Taschenfilter G3 EN 779 |
| Filteroberfläche | 40 m² |
| Max. Gegendruck bei zusätzlicher Umbauung der Station | 50 Pa in Summe für Zu- und Abluft |
| Umwelt- / Umgebungsbedingungen | |
| Temperaturbereich 1 | –20 °C / +50 °C |
| Max. Temperatur für dauerhafte Nennleistung 1 | +50 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) | ≤ 95 % |
| Aufstellhöhe über Meeresspiegel | ≤ 2.000 m |
| Sicherheit / Schutzeinrichtungen | |
| Schutzart | IP 54 nach EN 60529 |
| Erdschlussüberwachung am PV-Eingang | Ja, Reaktion einstellbar |
| Überspannungsableiter | Im Wechselrichter integriert: DC-Seite Typ II, Netzseite Typ I nach IEC 61643-1 |
| Entkopplung PV-Generator zu Netz | Galvanische Trennung durch den Mittelspannungstransformator |
| Mittelspannungstransformator 7 | |
| Ausführung | Öltransformator, hermetisch dicht |
| Kühlung | ONAN |
| Füllung | Getrocknetes und entgastes Mineralöl |
| Anzapfungen | 21.0 kV / 20.5 kV / 20 kV / 19.5 kV / 19 kV |
| Wechselrichter | |
| Störaussendung (EMV) | DIN EN 61000-6-4:2007-09 |
| Störfestigkeit (EMV) | DIN EN 61000-6-2:2006-03 |
| Gerätesicherheit (Wechselrichter) | DIN EN 50178:1998-04 |
| Voreingestellte Normen Netzüberwachung | VDE 0126-1-1, DK5940 Ed2.2, RD664, RD1663, EN50438:2007, ÖVE E 2750 |
| Stationsausführung | |
| Material | wu-Leichtbeton LC 25 / 28 nach DIN 1045:2001-07 |
| Expositionsklasse für Außenteile | XC4, XF1, XA1 nach DIN 1045:2001-07 |
| Expositionsklasse für Innenteile | XC1 nach DIN 1045:2001-07 |
| Außenwände | Waschbeton Körnung 8/16 (andere Optionen verfügbar) |
| Dach | Beton, gleitend aufgelegt |
| Fundamentwanne | Öldicht nach § 19 WHG (Metallwanne als Option verfügbar) |
| Ablufthauben | Aluminium |
| Luftgitter / Türen / Zargen | Feuerverzinkter Stahl (optional Aluminium) |
| Anschlagspunkte | 4 Stück Deha-Anker, Typ 20 T |
| Leitungseinführungen | Anzahl, Postion und Ausführung projektspezifisch |
| Erdungsdurchführung | Hauff-Erdungsdurchführung HEA-I-M12 |
| Normen / Standards | |
| Netzqualität | DIN EN 61000-3-11:2001-04 / DIN EN 61000-3-12:2005-09 |
| CE-Konformität | Ja |
| Bauartprüfung | Ja (Bureau Veritas) |
| Konform zum EEG 2009 §6.1 | Ja (ggf. zusätzl. Hardware erforderlich) |
| Konform zur Mittelspannungsrichtlinie (BDEW) von Juni 2008 | Ja (ggf. zusätzl. Hardware erforderlich) |
| Typ | VIS 700 | VIS 800 | VIS 900 | VIS 1000 | VIS 1100 | VIS 1200 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Artikelnummer | V1-120-017 | V1-120-018 | V1-120-019 | V1-120-020 | V1-120-021 | V1-120-022 | |||
| AC Nennleistung (Wechselr.) (Sac, r) | 700 kVA | 800 kVA | 900 kVA | 1000 kVA | 1100 kVA | 1200 kVA | |||
| Empfohlene DC Leistung (kWp) | 770 | 880 | 990 | 1100 | 1210 | 1320 | |||
| Max. DC Leistung (kWp) | 840 | 960 | 1080 | 1200 | 1320 | 1440 | |||
| AC Nennstrom (A) | 20,20 | 23,10 | 25,98 | 28,87 | 31,75 | 34,64 | |||
| Systemwirkungsgrad 4,7 | |||||||||
| Max. Wirkungsgrad | 98,1 % | 98,1 % | 98,2 % | 98,1 % | 98,1 % | 98,2 % | |||
| Europäischer Wirkungsgrad | 97,6 % | 97,7 % | 97,8 % | 97,7 % | 97,7 % | 97,8 % | |||
| Kalifornischer Wirkungsgrad | 97,9 % | 98,0 % | 98,0 % | 98,0 % | 98,0 % | 98,0 % | |||
| Hilfsversorgung 2 | |||||||||
| Leistungs- aufnahme Stand-By / Nacht (Pnight) | 330 W | 330 W | 330 W | 440 W | 440 W | 440 W | |||
| Leistungs- aufnahme (Pday) 3 | 330 W bis 6.500 W | 440 W bis 8.700 W | |||||||
| Mittelspannungstransformator 3,7 | |||||||||
| Nennleistung | 900 kVA | 900 kVA | 900 kVA | 1200 kVA | 1200 kVA | 1200 kVA | |||
| Schaltgruppe | Dyn5 | Dyn5 | Dyn5 | Dyn5 | Dyn5 | Dyn5 | |||
| Kurzschluss- spannung Uk 6 | 6 % | 6 % | 6 % | 6 % | 6 % | 6 % | |||
| Leerlauf- verluste 6 | 400 W | 400 W | 400 W | 580 W | 580 W | 580 W | |||
Abmessungen / Gewicht 6,7 | |||||||||
| Abmessungen (B x H x T) 5 | 2.980 x 2.980 x 6.980 mm | ||||||||
| Gewicht | 35 t | 35 t | 35 t | 35 t | 35 t | 35 t | |||
1 Abhängig vom Betriebszustand kann es zu einem Derating durch die Transformatorenüberwachung kommen.
2 Werte bei externer Hilfsversorung variieren je nach Ausbauzustand und Verschmutzungsgrad der Filter.
3 Lüfter in der Station arbeiten drehzahlgesteuert.
4 Werte bei der Verwendung einer externen Hilfsversorgung.
5 Höhenangaben ohne Ablufthauben; Höhe für Transport 3,25 Meter.
6 Typische Werte.
7 Abweichende Werte bei Verwendung von optionalem Zubehör wie z. B. Trockentransformatoren.
Frage: Sind Voltwerk Wechselrichter auch mit Dünnschichtmodulen einsatzfähig?
Ja, sie sind mit Dünnschichtmodulen kombinierbar. Dieses hängt aber immer von der Freigabe des Modulherstellers ab. Wir haben generell eine Freigabe bei Firstsolar Modulen und Calyxo Modulen. Ansonsten muss eine Freigabe durch den Modulhersteller eingeholt werden.
Wenn der Modulhersteller eine Erdung verlangt ist der Einsatz von trafolosen Wechselrichtern generell nicht möglich.
Frage: Warum fallen einige Wechselrichter mit dem Fehler „Netzstörung“ aus obwohl die restlichen Wechselrichter noch weiter laufen?
Die Einspeiseleistung des Wechselrichters kann unter bestimmten Voraussetzungen dazu führen, dass die Spannung am Wechselrichter ansteigt und dieser abschaltet. Ursache für dieses Verhalten ist die Netzimpedanz am Einspeisepunkt. Da die Netzimpedanz nicht statisch ist, kann sie sich verändern. Somit kann es das bei Wechselrichtern die unterschiedlich weit vom Einspeispunkt hängen das einige sich früher abschalten als die anderen. Dies passiert meistens bei den Wechselrichtern die am weitesten vom Netzeinspeisepunkt entfernt hängen.
Frage: In den technischen Daten der Wechselrichter VS8, 11 und 15 wird der Verschiebefaktor Cosphi erwähnt. Sind diese Wechselrichter damit konform zur Mittelspannungsrichtlinie 2010?
Das bedeutet, dass unsere Wechselrichter dafür vorbereitet sind. Bei Grossanlagen die eine Regelung vom EVU verlangen muss ein Steuergerät ( VM Grid Contol ) installiert werden welches mit der vom EVU gestellten Empfangseinheit verbunden wird. Über das InverterSetup kann der Cos Phi je nach Anforderung des EVU auch statisch eingestellt werden.
Die Mittelspannungsrichtline trat am 1 April 2011 in Kraft, bis dahin installierte Anlagen müssen nicht mit dieser Regelung ausgestattet sein( Bestandsschutz) Voltwerk wird bis zu diesem Zeitpunkt die Anforderungen implementiert haben.
Frage:Welche ist die minimale Eingangsleistung des Wechselrichters mit der der Wechselrichter startet und wie setzt sich diese zusammen?
Die minimale Eingangsleistung liegt bei der VS 3, VS 4 und VS 5 bei 25 Wdc und beim VS 8, VS 11 und VS 15 bei 40 Wdc.
Frage: Warum weichen die Werte vom internen Zähler um mehrere Prozente vom Hauszähler ab?
Dies liegt an der Summierung verschiedener Toleranzen die das Gerät aufweist
1. Die Messtoleranz des Wechselrichters liegt bei ca 2 %.
2. Ungenauigkeit durch Summierung von verschiedenen Faktoren:
1. Toleranz der Messwandler im Wechselrichter
2. Leitungsverluste zwischen Wechselrichter und Hauszähler
Weiterhin hat der Installierte Energiezähler auch eine Toleranz (Haushaltsbereich in Genauigkeitsklasse 2 %)
Summieren sich diese beiden Toleranz zusammen, kann es zu einer Abweichung von 4% kommen.
Wichtig: Bei der Messeinrichtung des Wechselrichters handelt es sich nicht um eine geeichte Messeinrichtung. Der zentrale geeichte Energiezähler wird zur Abrechnung der Einspeisevergütung verwendet.
Frage: Weshalb muss ab 5KWp eine 3-Phasige Einspeisung erfolgen?
Die Anforderung ist länderspezifisch. In Deutschland besteht diese Anforderung durch die VDE 0126, da ansonsten eine Schieflasteinspeisung vorliegt. Das heißt zum Beispiel, dass viele Erzeuger in eine Phase einspeisen, durch die Netzimpedanz erhöht sich die Spannung und somit hätte man z.B. auf einer Phase eine höhere Spannung als auf den anderen Phasen. Um dieses zu vermeiden muss ab einer Leistung von 4,6 kVA dreiphasig eingespeist werden. Diese angegeben Leistung ist die maximale Leistung mit der das Netz unsymmetrisch belastet werden darf.
Frage: Kann der Gesamtzähler des Wechselrichters am Display gelöscht werden?
Der Gesamtertragszähler am Display kann bzw. darf nicht gelöscht werden, da es ansonsten zu einer Veränderung der Laufzeit des Wechselrichters kommen würde. Dies ist nicht zulässig
Nur der Tagesenergiezähler kann über das Servicemenü gelöscht werden (Vorgehensweise, siehe Bedienungsanleitung)


